Einstieg Content Marketing

Die wichtigsten SEO-Maßnahmen für deine Website auf einen Blick

Die wichtigsten SEO-Maßnahmen für deine Website auf einen Blick.

Stolperst du auch über das Wort „SEO“ und möchtest wissen, welche Maßnahmen für deine eigene Website erforderlich sind?  Fragst du dich, was eine Optimierung deiner Website bewirken soll, wenn Suchmaschinen wie Google immer wieder ihre Algorithmen ändern? Wir werden die Pläne von Google & Co wohl nie ganz verstehen. Dennoch gibt es Kriterien, die den Rang in den Suchergebnissen beeinflussen. Dieser Blogartikel zeigt dir heute die wichtigsten Maßnahmen für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. In einem ersten Schritt erkläre ich dir, was unter einer Suchmaschinenoptimierung (SEO) verstanden wird und wofür diese wichtig ist. Außerdem erfährst du, was die SEO für dich persönlich ausmacht und welche Maßnahmen für dich unbedingt notwendig sind.

Bedeutung SEO

Für wen ist SEO wichtig?

SEO-Maßnahmen

⇒ Keywordrecherche

⇒ Tools zur Keywordrecherche

⇒ Keywordanalyse

⇒ Content Marketing

⇒ Maßnahmen zur technischen Optimierung

Vorteile SEO

Fazit

Bedeutung SEO

Sehr oft bin ich jetzt schon auf den Begriff „SEO Optimierung“ gestoßen. Ich gebe zu, dass ich mir ein kleines Schmunzeln dabei nicht verkneifen kann. „SEO“ ist englisch und steht für „Search Engine Optimization“ – übersetzt: Suchmaschinenoptimierung. Die Bezeichnung „SEO Optimierung“ ist schlicht doppelt gemoppelt und kann der Richtigkeit halber durch die Worte „SEO“ bzw. „Suchmaschinenoptimierung“ ersetzt werden. So viel zum Namen.

Aber was versteht man eigentlich unter SEO?

Definition SEO:

SEO bezeichnet die Optimierung der Inhalte hinsichtlich eines höheren organischen Rankings in den Suchmaschinen. Je nach Relevanz, Aktualität und inhaltlicher Übereinstimmung sortieren Suchmaschinen alle Inhalte, die wir ins Netz stellen.

Es ist also nicht dem Zufall überlassen, ob deine Website bzw. dein neuer Artikel auf Seite 50 oder auf Seite 1 bei Google landet. Die Entscheidung obliegt in diesem Fall Google. Betreibst du beispielsweise einen Online-Shop für faire Mode, überprüft Google, inwieweit das Thema „faire Mode“ in deinem Shop tatsächlich behandelt wird. Zusätzlich wird kontrolliert, ob deine Website neue und vor allem relevante Informationen zum Thema „faire Mode“ liefert. Weitere SEO-Maßnahmen wie z. B. die Aktualisierung deiner Website, die Erhöhung der Ladegeschwindigkeit, interne und externe Verlinkungen sowie die Kompatibilität mit Mobilgeräten entscheiden abschließend, ob und wie hoch dein Online-Shop für den Suchbegriff „faire Mode“ gelistet wird.

Für wen ist SEO wichtig?

SEO ist für jeden, der Inhalte im Internet teilen möchte, von Bedeutung. Die Homepage von Maxima Musterfrau, in der sie ihre Persönlichkeit, Hobbies und ihre Lebensgeschichte präsentiert, muss keiner SEO unterzogen werden. Möchte Maxima aber privat selbst genähte Handtaschen verkaufen, hilft ihr SEO dabei, Kunden auf ihre Website aufmerksam zu machen, die sonst wahrscheinlich nie von ihr erfahren würden. Kurz gesagt: Führst du ein Unternehmen, einen Blog, ein Magazin oder leitest eine Organisation, dann ist SEO für dich ein Muss.

Natürlich kannst du auch Anzeigen schalten und damit deine Reichweite erhöhen. Leider, oder vielmehr zum Glück, nimmt die Zahl der Ad Blocker unter den Nutzern jedoch stetig zu. Dies zeigt eine Bestandsaufnahme zu neuen Formen im Content Marketing vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. im Oktober 2017 (siehe Abbildung 1). Damit liegt der Fokus auf der Erhöhung der organischen Reichweite. Diese bedarf wertvoller Inhalte und SEO-Maßnahmen.

Abbildung 1

SEO-Maßnahmen sind absolut notwendig. Immer mehr Deutsche blockieren Werbeanzeigen, weswegen es umso wichtiger wird, organisch höher zu ranken. In Deutschland ist der Anteil der Ad Blocker unter den Internetnutzern von 20,6 % im Jahr 2014 auf 30,8 % im Jahr 2018 gestiegen. Im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung nutzten 2014 bereits 15,9 % einen Ad Blocker, im Jahr 2018 waren es 24,8 %.
Anzahl Ad Blocker in Deutschland, 2014-2018

Warum brauchst du SEO-Maßnahmen?

  1. Die Qualität der digitalen Inhalte nimmt zu. Es reicht nicht mehr aus, „nur“ eine Website zu besitzen und auf Facebook & Co vertreten zu sein. Für deinen Kunden muss sofort deutlich sein, wie und womit du ihm helfen kannst. Das betrifft sowohl deine Metadaten in der Suchergebnisanzeige als auch die Home-Seite deiner Website. Wenn der Kunde nach einem Artikel zum Thema „Achtsamkeitsübungen für zuhause“ sucht, wird er diejenigen Suchergebnisse anklicken, die ihn bereits auf der Suchergebnisseite vom Inhalt überzeugen und aufklären. Eine Auflistung deines Namens und deiner Kontaktdaten unter dem Titel deines Artikels sind wenig einladend und informativ. Der Kunde möchte sofort wissen, worum es in deinem Artikel geht und ob es sich lohnt, ihn zu lesen.
  2. Die Konkurrenz schläft nicht. Du bist höchstwahrscheinlich nicht der einzige mit deinem Angebot. Höchste Zeit, um dir zu überlegen, warum deine Kunden ausgerechnet bei dir kaufen sollten. Welche Kompetenzen bietest du? Wer profitiert davon? Eine SEO generiert passende Suchbegriffe, die deine Qualität optimal beschreiben und von deiner Zielgruppe eingegeben werden. Auf diese Weise stellst du sicher, dass sich deine Inhalte von anderen abheben und von den Richtigen gefunden werden.
  3. Die Suchmaschinen entscheiden darüber, ob deine Website langfristig sichtbar ist, nicht der Zufall. Mithilfe der richtigen SEO-Maßnahmen wird dafür gesorgt, dass sich der Content an die Bedürfnisse der Nutzer anpasst und sich einzigartiger wertvoller Content gegenüber Schleichwerbung und Dublicate Content durchsetzt. Entscheidest du dich gegen eine SEO, geht deine Website in den Massen verloren, da kann sie noch so hochwertig gestaltet sein.

SEO-Maßnahmen

Wie funktioniert die Suchmaschinenoptimierung? Was bedeutet SEO für dich in der Praxis? Welche Maßnahmen sind erforderlich? Im Folgenden zeige ich dir die wichtigsten Methoden und Hilfsmittel für eine gelungene Suchmaschinenoptimierung.

Keywordrecherche

Bevor du deine Website erstellst/einen Website-Text oder einen neuen Blogartikel verfasst, solltest du dir Gedanken zum Thema und zu deiner Zielbotschaft machen. In einem nächsten Schritt überlegst du dir, welche Suchbegriffe (Keywords) zu deinem Thema passen. Suchbegriffe sind einzelne Wörter bzw. Wortkombinationen, die Nutzer in Suchmaschinen wie z. B. Google eingeben. Dazu musst du natürlich wissen, welche Suchbegriffe deine Zielkunden verwenden. Du möchtest schließlich, dass sie ihre Antwort sofort auf deiner Seite finden. Schau dir also an, was deine Zielgruppe zu deinem Thema wissen möchte bzw. was ihr Problem ist und wie sie danach fragt. Oft machen Nutzer sehr konkrete Suchangaben wie beispielsweise „Tanzschule Köln“.  Geht es dagegen um Fachwissen, können Suchbegriffe auch allgemeiner ausfallen, siehe „Marketing“ oder „Marketing Definition“.

Mit diesen Tools findest du heraus, welche Keywords häufig gesucht werden:

  • Einfache Google-Suche/Google-Suggest:

    Google-Suggest hilft dir, verschiedene Wortkombinationen und Synonyme zu einem Keyword zu finden, nach denen Nutzer in Google suchen. Gib einige Keyword-Ideen ein und scroll bei den Google-Ergebnissen nach unten, um weitere Suchanfragen einzusehen. Darüber hinaus kannst du vor und hinter deinem Keyword einzelne Buchstaben von A-Z eingeben. So werden dir weitere gesuchte Kombinationen angezeigt.

  • Ubersuggest:

    Hier kannst du so viele Keywords eingeben wie du möchtest. Für jede Kombination werden dir das monatliche Suchvolumen sowie der Keyword-Schwierigkeitsgrad angezeigt. Letzterer verrät, wie schwer es ist, organisch für dieses Keyword zu ranken. Ein Pluspunkt ist außerdem die Wettbewerbsanalyse, die Ubersuggest für dich vornimmt. Diese bietet dir einen Überblick darüber, wer bzw. welche Inhalte für dein Keyword organisch platziert werden und wer Werbeanzeigen für dein Keyword geschaltet hat.

    SEO-Maßnahme - Keywordrecherche: Ergebnisse von Ubersuggest für das Keyword "Achtsamkeitstraining"
    Analyse-Ergebnisse für das Keyword „Achtsamkeitstraining“ mit alternativen Keywordkombinationen
  • Google Keyword Planner:

    Der Google Keyword Planner ist für deine SEO bzw. deine Adwords-Anzeigen sehr hilfreich. Das Tool gibt ebenfalls Auskunft über das Suchvolumen und Prognosen verschiedener Keywords. Du kannst das Tool kostenlos nutzen, wenn du ein Adwords-Konto eingerichtet hast. Je aktiver du Anzeigen schaltest, desto genauer wird das Suchvolumen angezeigt.

  • Hypersuggest:

Gib ein Keyword ein und lass dir verschiedene Kombinationen mit diesem anzeigen. In der Spalte „Typ“ kannst du auswählen, ob ein Präfix (eine Vorsilbe) oder ein Suffix (eine Nachsilbe) an dein Keyword angehängt wird. Auf diese Weise erhälst du zahlreiche Keyword-Kombinationen und somit neue Ideen für deinen Blogartikel oder Website-Text. Das Tool zeigt auch Keyword-Kombinationen an, in denen dein Keyword nicht an erster Stelle steht. In der Spalte „PSV“ (Potential Search Volume) erkennst du das potentielle Suchvolumen für dein Keyword. Die Zahlen basieren auf den Daten des Tools. Du erhälst jeweils 10 Ergebnisse kostenlos. Für knapp 35 Euro monatlich erhälst du ein exaktes Suchvolumen bei Google-Search, alle Suchergebnisse für Google, Bilder und W-Fragen und maximal 20 Ergebnisse für Amazon, eBay, Shopping, YouTube, Instagram und News.

Der KWFinder ist ein sehr nützliches Werkzeug für deine SEO. Du erhälst hier eine sehr genaue Übersicht über die monatlichen Suchanfragen, ähnliche Keywords, deine Konkurrenz bei der Anzeigenschaltung und darüber, wie viel dich ein Klick kostet, wenn du für dieses Keyword eine Anzeige schalten möchtest. Außerdem siehst du für jedes von dir eingegebene Keyword und den dazu passenden Keywordideen die SEO-Schwierigkeit, im Tool „Difficulty“ genannt. Diese gibt an, wie leicht es für dich voraussichtlich sein wird, für das Keyword zu ranken. Uli Löser von Punktzehn erklärt dir in einem sehr anschaulichen Artikel, was die verschiedenen Spalten und Werte des KWFinders bedeuten und welche Vor- und Nachteile der KWFinder mit sich bringt.

Keywordanalyse

Hast du Keywords gefunden, die zu deinem Thema und den Interessen deiner Zielgruppe passen? Untersuche, wie hoch das Suchvolumen für deine Keywords ist und wie leicht es für dich wird, für deine Keywords platziert zu werden. Einige Begriffe sind so hart umkämpft, dass es sehr unwahrscheinlich ist, mit seinen Inhalten gefunden zu werden. In diesem Fall sollte man besser Synonyme suchen und deren Nachfrage analysieren.

Long-Tail-Keywords

Long-Tail-Keywords gewinnen an Bedeutung und sind eine tolle SEO-Maßnahme in hart umkämpften Märkten. Gibt dein Kunde „Memoboard“ bei Google ein, werden ihm zahlreiche Memoboards angezeigt, von denen die meisten vielleicht nicht seinen Vorstellungen entsprechen. Das verleitet ihn dazu, genauer zu suchen. Er könnte z. B. nach „Memoboard magnetisch weiß“ suchen. Hier gilt es, mitzudenken. Bietest du das gewünschte Produkt deines Zielkunden an? Dann sorg dafür, dass du für das passende Long-Tail-Keyword gelistet wirst und dieses in deinen Text einbettest. Bei deiner Keyword-Auswahl spielt es außerdem eine Rolle, ob du auch Texte zu thematisch ähnlichen Keywords anbietest. Solltest du z. B. eine Tanzschule besitzen, bietet es sich an, Blogartikel zu den verschiedenen Tanzstilen, die du unterrichtest, zu erstellen. Google schätzt es, wenn du zu thematisch ähnlichen Keywords Content zur Verfügung stellst. Damit beweist du deine Expertise auf diesem Gebiet und bietest deinen Kunden umfangreiche Informationen zu einem Thema.

Relevante Inhalte mit Content Marketing

Neben der Unterbringung relevanter Keywords besteht eine ganz wichtige Maßnahme darin, die richtige Strategie für deine Website und deinen Blog zu entwickeln. Das Ziel sollte sein, relevante Informationen zu liefern, die deiner Zielgruppe weiterhelfen. Dabei liegt der Fokus auf den Bedürfnissen deiner Zielgruppe und darin, das Vertrauen deiner Wunschkunden zu gewinnen. Guter Content wie etwa ein informatives Video zu einem Thema oder eine Anleitung zum Download zeigen deine Expertise in deinem Gebiet und erhöhen das Vertrauen und die Neugierde deiner Besucher. Den Unterschied zum klassischen Marketing und Vorteile des Content Marketings erfährst du in meinem Artikel „Content Marketing – Definition und Abgrenzung“.

Maßnahmen zur technischen Optimierung

  1. Mobilfreundlichkeit

    Da 66 % aller Deutschen ein mobiles Endgerät zur Internetsuche nutzen, sollte deine Website mobiloptimiert sein. Es wäre doch schade, wenn dein Besucher deine Website nur deswegen verlässt, weil er deine Texte nicht vollständig sehen kann oder endlos einzoomen muss, damit dein Text lesbar wird. Wähle für deine Website ein responsive Theme und teste es auf verschiedenen mobilen Endgeräten, bevor du dich dafür entscheidest. Alle Texte, die du nun auf deiner Website hochlädst, sind jetzt mit mobilen Endgeräten kompatibel. Bei WordPress kannst du deine Inhalte im Live-Editor außerdem in der Laptop-, Tablet- und Mobileansicht anzeigen lassen.

  2. Ladegeschwindigkeit

    Inhalte mit langen Ladezeiten sind nicht nutzerfreundlich und landen bei Google auf den untersten Plätzen. Erhöhe also die Ladegeschwindigkeit deiner Website! Wie? Installiere nur Plugins, die du wirklich benötigst. Weniger ist oft mehr. Der Spruch gilt vor allem für die Ladezeit deiner Website. Große Bilder/Graphiken sind Ballast für deine Seite. Sorge dafür, dass du maximal 200 – 500 KB hochlädst. Auch Slider, Animationen und ähnlicher Schnick-Schnack können deine Seite auslasten.

  3. Linküberprüfung

Google schätzt externe Links. Überprüfe deine Links regelmäßig hinsichtlich ihrer Aktualität und Funktionalität. Verschwindet deine externe Seite, zu der du verlinkst, entsteht ein toter Link, den sowohl deine Besucher als auch Google nicht gern sehen. Auch bei der internen Verlinkung können schnell Fehler auftreten. Die nachträgliche Änderung der Permalinks ist nur eine mögliche Ursache.

Seitenstruktur

Einfache Navigation

Deine Besucher sollten deine Inhalte schnell und einfach finden können, damit sie gewillt sind, länger auf deiner Website zu stöbern. Zu viele Unterseiten und zu viele Menüpunkte können deine Besucher abschrecken oder entmutigen und sollten daher vermieden werden. Solltest du mehrere Dienstleistungen anbieten, versuche diese auf deiner Seite so kompakt wie möglich darzustellen. Du kannst sie beispielsweise auf einer Seite mit dem Namen „Leistungen“ zusammenfassen. Sprich dort die richtige Zielgruppe deines Leistungsangebots direkt an und motiviere sie, für mehr Informationen auf einen Button zu klicken. Darüber hinaus sollten die Menüpunkte für sich sprechen. Kreative Namen für den eigenen Blog sind zwar nett, können deine Besucher aber verwirren. Greife also lieber auf Standardbezeichnungen wie „Blog“, „Home“, „Über mich“ etc. zurück. Wie du deine Website zielführend und überzeugend aufbaust, verrate ich dir in meinem kostenlosen Website-Check.

Interne Verlinkung

Führe deine Website-Besucher durch deine wichtigsten Inhalte, indem du deine Seiten untereinander verlinkst. Hast du beispielsweise einen Blogartikel über eine deiner Leistungen verfasst, dann verlinke auf deiner Home- bzw. Leistungsseite zum Artikel. Auf diese Weise erhöhst du die Chance einer längeren Besucherzeit. Deine Kunden sollen merken, dass du ihnen in deinem Bereich am besten weiterhelfen kannst: Beantworte ihre aufkommenden Fragen auf deiner Seite durch entsprechende Verlinkungen.

Textoptimierung

Textnavigation

Damit deine Leser sofort wissen, welche Themen sie auf deinen Seiten erwarten, solltest du ein kleines Inhaltsverzeichnis am Seitenanfang einfügen, mit dem du zu den einzelnen Absätzen verlinkst. Auf diese Weise können die Besucher sofort zu einer bestimmten Stelle springen, die sie interessiert.

Einbettung der Keywords

Versuche deine zuvor recherchierten und analysierten Keywords gleichmäßig über den Text verteilt einzubetten. Verwende viele Synonyme für die Keywords. Dadurch erkennt Google, dass sich der gesamte Text inhaltlich tatsächlich mit dem Keyword beschäftigt. Achtung: Eine zu hohe Anzahl deiner Keywords (mehr als 3 %) kann dich beim Ranking wiederum ins Aus schießen. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass künstlich Keywords in einem Text generiert werden, die vielleicht nichts mehr mit dem Inhalt zu tun haben. Eine Keyworddichte von 1-3 % ist hervorragend!

Wichtig:

  • Erwähne dein Keyword in deiner Hauptüberschrift, in der Metabeschreibung deiner Seite sowie im Permalink
  • Füge dein Keyword im ersten Satz des ersten Absatzes ein
  • Bringe dein Keyword und Synonyme dessen in Zwischenüberschriften unter

Textgliederung

Strukturiere deinen Text: Unterteile ihn in sinnvolle Absätze und achte darauf, dass die einzelnen Absätze nicht mehr als 300 Wörter enthalten. Verwende neben der Hauptüberschrift thematisch passende Zwischenüberschriften für die einzelnen Absätze. Für die schnellen Leser unter deinen Besuchern solltest du die wichtigsten Wörter in den Absätzen fett drucken. Darüber hinaus bieten sich Bulletpoints (Aufzählungszeichen) an, um wichtige Aspekte optisch hervorzuheben. Auf diese Weise erhälst du einen übersichtlichen und optisch ansprechenden Text für deine Seite. Nicht zu vergessen, die Links zu deinen anderen Seiten und Buttons, die direkt zum Kontakt oder einem Shop führen.

Bildoptimierung

ALT-Attribut

Bilder machen deine Seite optisch ansprechend, Graphiken und Tabellen eignen sich gut, um Informationen anschaulich darzustellen. Manchmal kommt es jedoch zu Ladefehlern, wodurch deine Bilder dem Nutzer nicht angezeigt werden. Damit keine Inhaltslücke entsteht, solltest du ein ALT-Attribut einfügen, d. h., du erstellst einen kurzen Text, der den Inhalt deines Bildes/deiner Graphik kurz beschreibt.

Dateiname

Der Dateiname sollte das Keyword enthalten, welches du im Text verwendet hast. Trenne die einzelnen Wörter des Namens mit einem einfachen Bindestrich, nicht mit einem Bodenstrich.

Dateigröße

Wie ich bereits oben erwähnt habe, sollten deine Bilddateien nicht größer als 500 KB sein, um die Ladegeschwindigkeit deiner Seite nicht auszulasten. Die Ladezeit ist ein wichtiges SEO-Kriterium für Google.

Vorteile der Suchmaschinenoptimierung

Schauen wir einmal genauer hin, was die einzelnen SEO-Maßnahmen für dein Business bewirken.

  • Verwendung häufig recherchierter Suchbegriffe (Keywords): höhere Reichweite, langfristige Sichtbarkeit
  • Verwendung relevanter Suchbegriffe (Keywords): Höheres Ranking, Fokus auf Zielgruppe – Was wollen meine Wunschkunden wissen? Welche Suchbegriffe geben sie ein und welche Resultate erwarten sie?
  • Interne Verlinkung:  Erhöhung der Besucherzahlen, geringere Absprungrate
  • Externe Verlinkung: Verbesserte Informationspolitik, Vertrauensaufbau, höhere Kundenzufriedenheit
  • Content Marketing: Fokus auf Kundenbedürfnisse – Information, Beratung, Unterhaltung, Mehrwert, Vertrauensaufbau
  • Erhöhung der Ladegeschwindigkeit: Erhöhung der Besucherzahlen, längere Besucherzeiten, geringere Absprungrate, Kundenzufriedenheit
  • Kompatibilität mit Mobilgeräten: Kundenzufriedenheit, geringere Absprungrate, Aktualität, höhere Reichweite
  • Strukturierte Seitennavigation/Textstruktur: Verbessertes Verständnis deiner Website, schnellere Auffindbarkeit deiner wichtigsten Inhalte, längere Besucherzeiten

Nun hast du alle wichtigen SEO-Maßnahmen umgesetzt. Und was nun? Hast du deine Website veröffentlicht und zugelassen, dass diese indexiert werden darf? Falls nicht, musst du dies selbstverständlich ändern, sonst bist du für Google weiterhin unsichtbar. Wie du eine Indexierung beschleunigen kannst und wie lang es dauert, bis deine Inhalte bei Google ranken, erfährst du im Artikel „Wie lange dauert es eigentlich, bis man bei Google rankt?“ von Jennifer Lapp.

Fazit

Es gibt sie – konkrete SEO-Maßnahmen, die du selbst für deine Website ergreifen kannst, um dein organisches Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern. In einer Zeit, in der Internetnutzer vermehrt Ad Blocker einsetzen, solltest du deine Reichweite und Sichtbarkeit  mithilfe einer Suchmaschinenoptimierung erhöhen. Hierfür benötigst du guten Content, der an deine Zielgruppe angepasst ist.

Darüber hinaus solltest du deine Seite technisch und optisch optimieren – im Vordergrund stehen dabei die Verständlichkeit, Nutzerfreundlichkeit und eine sinnvolle Verlinkung. Um für konkrete Suchbegriffe gelistet zu werden, musst du diese auf deiner Seite in Text, Bild und Metadaten unterbringen. Für deine Keywordrecherche und die Keywordanalyse hast du in diesem Artikel die wichtigsten Tools kennengelernt.

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